Kinder- und Jugendsitzung

Mittlerweile zum dritten Mal veranstaltete die Faschingsgilde Helau Krakau ihre Kinder-und Jugendsitzung. Das Pfarrheim bebte wieder für 160 Kinder und Jugendliche Begrüßt und durch das Programm geführt wurden die Besucher von Manuel Münch und Klara Hollenbach. Erster Höhepunkt war der Einzug des diesjährigen Prinzenpaares Thomas I. und Margit I. zusammen mit der Jugendgarde. Nachdem der Prinz und seine Prinzessin die Kinder mit einer extra entworfenen Kinderproklamation begrüßt hatten, folgte sofort der tolle und durchaus beeindruckende Gardetanz der Jugendmarschgruppe der FGH.

Die erste Bütt kam von Alice Langer aus Heidingsfeld unter dem Motto: „Ich bin ein Clown“. Danach durften die jungen Besucher sich den Tanz des neuen jungen Tanzmariechen Marie Werner ansehen. Dafür dass Marie dieses Jahr erstmals als Tanzmariechen für die Gilde Höchberg auftritt, ist dieser Tanz bereits auf einem sehr guten Niveau und lässt für die nächsten Jahre noch einiges erhoffen. Mit seinem selbst gebasteltem „Tumbalum“, zusammengebaut aus verschiedenen Röhren, spielte sich Luis Winkler in die Herzen der Zuschauer. Die Tanzmäuse aus Hettstadt, welche bereits zum zweiten Mal mit dabei waren, zeigten dann ihren süßen „Feentanz“.Klara Roth, ebenfalls aus Heidingsfeld und verkleidet als Tanzmariechen, befasste sich in ihrer Bütt mit der Frage: „Alles Fasching oder was ?“

Die Purzelgarde der Höchberger Faschingsgilde beendete die erste Halbzeit mit ihrem Schautanz „Wilde Hühner“.  Nachdem die Besucher sich in der Pause mit Zuckerwatte, Slush-Eis, Krapfen, Pommes oder Wienerle stärken konnten, eröffnete der Juniorenschautanz der FGH die zweite Halbzeit. Mit der sehr gelungenen Choregrafie „Cinderella“ entführten die jungen Akteure die Kinder und Jugendlichen direkt in das Märchen hinein und sorgten so für großen Aplaus. Eine sensationelle und als Rap gesungene Bütt hielten Josefa Kettemann und Felina Köhler aus Leinach mit dem „Franken Rap“. Hierbei wurde auf wunderbare Art und Weise die unterfränkische Mundart dargestellt.

Die Purzelgarde aus Kist, in Höchberg erstmals am Start, konnten mit ihrem Schautanz „Alice im Wunderland“ absolut überzeugen. Sie sollen auf jeden Fall wiederkommen. Rania Buchmann und Aurora Schwarz aus Frickenhausen zeigten in ihrer Bütt klar auf, dass der Papa eigentlich immer alles wieder in den Griff bekommen kann – getreu dem Motto: „Der Papa wird´s schon richten“. Nach einem Jahr Pause ebenfalls zum zweiten Mal im Höchberger Pfarrsaal war die Breakdance Gruppe aus Eußenheim. Absolute Akrobatik und Körperbeherrschung faszinierten den kompletten Saal und mündeten in einen riesigen Applaus.

Aaliyah Schwarz ebenfalls aus Frickenhausen, zeigte mit Ihrer Bütt „Ich möchte gerne Prinzessin sein“. Hier kann sich ihr Heimatort schon mal auf eine tolle Prinzessin freuen!
Nachdem der mittlerweile fast zur „Gildenfamilie“ gehörende Bruno Lanik eine kleine Schunkelrunde durch den Saal spielte, zeigte Moritz Förster wie es zu Hause so gehen kann, wenn die Eltern nicht da sind. Nicht alles klappte im Haushalt als er mit seiner Bütt „Sturmfreie Bude“ über so manches Mißgeschick berichtete. Die Playbackshow „Jukebox“, bei welcher 14 Kinder aus Höchberg ihre Lieblingslieder zum Besten gaben, riss dann alle Besucher nochmals komplett in ihren Bann. Mit einer tollen Choreografie und Kostümen faszinierte diese Gruppe den gesamten Saal. Und als noch „an Tagen wie diesen“ gespielt wurde, konnten sich selbst die wenigen anwesenden Erwachsenen nicht zurückhalten und sangen lauthals mit.

Mit einem großen Finale und dem mittlerweile legendären „Bobfahrerlied“ auf der Bühne verabschiedeten sich alle Akteure von dem begeisterten Publikum. Allen beteiligten Gildenmitgliedern, Eltern und Kindern herzlichsten Dank für den Besuch und die ehrenamtliche Arbeit. Es hat viel Spaß gemacht.

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